Die erste Gruppe hat einen Steinzeitofen nachgebaut. Die Vorlage dafür war der Ofen, der in Pestenacker steht. Um den Transport zum Schulgarten des Viscardi Gymanasiums zu erleichtern, wurde der Ofen deutlich kleiner gebaut als das Exemplar im Steinzeitdorf. Dank der großzügigen Bereitstellung der Materialien und der Unterstützung des Steinzeitdorfs konnte die Gruppe ein tolles Ergebnis erzielen und trotz kleineren oberflächlichen Rissen einen funktionierenden Steinzeitofen erstellen. Die Arbeit war zwar sehr anstrengend, hat sich aber spätestens ausgezahlt, als das Seminar und Frau Hasukic das erste selbstgebackene Brot probieren konnte.
Die zweite Gruppe hat einen Speer nach dem Vorbild der Schöninger Speere erstellt. Diese Speere kommen ohne Steinspitzen und Birkenharz aus, da der Herstellungsprozess recht schwierig ist. Auch hier haben die Leitung und die Mitarbeiterinnen des Steinzeitdorfs Pestenacker sehr geholfen, indem sie die Gruppe an Experten weitervermittelt und zu einen Workshop eingeladen haben, in dem Faustkeilen zum Schnitzen der Speere hergestellt wurden. Nach dem Schnitzen wurden die Speerspitzen im Feuer gehärtet und mit modernen Sportspeeren verglichen.
Die letzte Gruppe hat sich mit dem Weben beschäftigt. In diesem Rahmen wurde ein Webstuhl nach steinzeitlichem Vorbild mit Holzgestell und Steingewichten gebaut. Hierfür wurde Flachs in verschiedenen Stadien innerhalb des Prozesses auf dem Weg zum Garn als Anschauungmaterial vom Steinzeitdorf bereitgestellt. Zum Weben wurde dann modernes Leinen benutzt, um den Vorgang des Webens auszutesten.
Text und Fotos: Max Mayr und die Projektgruppe



