Steinzeit zum Mitmachen
Blick auf das Steinzeitdorf im Februar früh morgens. Die ersten warmen Sonnenstrahlen kommen raus.

Bau eines Kuppelofens aus Lehm

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Auf dem Gruppenbild zu sehen: Konstantin von Excavation Time (links); hinten links: Florian Eibl (Vorsitzender des Förderkreises Niederbayerisches Archäologiemuseum) und Anja Hobmaier (Museumsarchäologin Kastenhof Landau – Das Museum für Steinzeit und Gegenwart); hinten rechts: Stefan und Ariane Schmidt (Team Steinzeitdorf Pestenacker); vorne links: Lejla Hasukić (Leitung Steinzeitdorf Pestenacker); mitte: Anja Pütz (Leitung Aschheimuseum) und daneben Jennifer Bagley (Leitung Bajuwarenhof Kirchheim).

Ein großes Dankeschön geht auch an Herrn Karl Dirscherl (nicht auf dem Bild) für seine ehrenamtliche Hilfe beim Ofenbau!

Am 17. August 2021 haben das Team vom Steinzeitdorf Pestenacker zusammen mit den Kooperationspartnerinnen und -partnern der Museen Kastenhof Landau – Das Museum für Steinzeit und Gegenwart, Bajuwarenhof Kirchheim und dem Aschheimusem gleich zwei Öfen im Steinzeitdorf Pestenacker gebaut. Mit dabei war auch Excavation Time und hat alles gefilmt!

Ihr wollt mehr Infos zu unseren Kooperationspartnern, dann schaut unbedingt vorbei:

Kastenhof Landau - Das Museum für Steinzeit und Gegenwart 

Bajuwarenhof Kirchheim 

Aschheimuseum 

Excavation Time

 

So haben wir unseren Ofen gebaut:

Wir haben unseren Ofen authentisch und am Beispiel der Grabungsergebnisse aus Pestenacker nachgebaut. Die in Pestenacker gefundenen Öfen wiesen einen rechteckigen oder U-förmigen Grundriss auf und hatten eine Größe von 150 x 100 cm. Die Öfen hatten ein Fundament aus Bachkieseln und mehrere Lagen Rinde, wobei wir beim Bau auf die Rinde verzichtet haben. Unser Ofen steht direkt auf dem Gras mit Bachkieseln als Fundament und einer dicken Schicht Lehm.

Im zweiten Schritt wurde aus Weidenruten ein Grundgeflecht – die Wandung mit Querbögen - geflochten und so auch die Form des Ofens vorgegeben. Für die Ummantelung des Flechtwerks wurde Lößlehm, gehäckselter Stroh, Sand und Wasser vermischt und gestampft. Diese Masse wurde in einer Stärke von ca. 20 cm sowohl von innen und außen aufgetragen und verstrichen. Die Decke im Ofeninneren musste liegend von innen geschichtet und verstrichen werden. Die zweite kleinere Öffnung befindet sich hinten am Ofen und dient als Rauchabzug.

Nach einer Trockenphase wird der Lehmofen langsam über mehrere Stunden befeuert werden, bis der Ziegelmantel trocken und gefestigt ist.
Ein weiterer kleiner und mobiler Lehmofen wurde für den Kastenhof Landau gebaut, denn auch dort wird den Besucherinnen und Besuchern viel geboten!

Das Team Steinzeitdorf freut sich jetzt schon auf die ersten Backversuche im neuen Ofen! Schaut doch mal vorbei!

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Adresse:
Steinzeitdorf Pestenacker
Hauptstr. 100
86947 Weil - Ortsteil Pestenacker

Öffnungszeiten:
Montag 16 - 19 Uhr
Mittwoch 10 - 13 Uhr
Samstag und Sonntag 13:30 - 16:30 Uhr

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